Königin Luise von Preussen

Königin Luise in Potsdam zum

Luisenfest  am 19. und 20. Juli 2014 – Luisenplatz 

Luise_Unterschrift

Königin Luise und Potsdam:

3.8.1770
Kronprinz Friedrich Wilhelm von Preußen geboren. Geburtsort: Kabinettshaus am Neuen Markt in Potsdam

10.3.1776
Prinzessin Luise Auguste Wilhelmine Amalie von Mecklenburg-Strelitz in Hannover geboren

21.12.1793
Luise und ihre Schwester Friederike treffen in Potsdam ein, wo sie von Friedrich Wilhelm und dessen Bruder Ludwig – ihren Bräutigamen empfangen werden. Am 13. Dezember 1793 waren die Schwestern von Darmstadt abgereist und hatten über Würzburg, Erfurt, Weimar und Dessau ihren Weg genommen. Am Sonntag, den 22. Dezember, zogen sie gemeinsam in Berlin ein.

Anfang April 1794
Die beginnende Schwangerschaft Luises wird zum Anlass gewählt, um von Berlin – wo man Unter den Linden im Kronprinzenpalais gewohnt hatte – nach Potsdam überzusiedeln. Man bezog das Stadtschloss. Am 7. Oktober 1794 wird eine Tochter Luises tot geboren. Luise lebte in Potsdam – zeitweilig mit ihrem Mann, der ansonsten bei der Armee weilte _ vermutlich bis zum Erwerb von Paretz (1795) und dem Umzug dorthin (1797).

Frühjahr 1799
Luise hält sich mit Mann und Kindern in Potsdam auf. Den Sommer verbringen sie in Paretz und Charlottenburg, den Rest des Jahres in Berlin.

1804
Bau eines Aussichtsturmes durch Friedrich Wilhelm III. auf dem Brauhausberg im neogotischen Stil. Das Bauwerk ließ er für seine Frau errichten.

Pfingsten 1804
Königin Luise weilt zu einem Besuch im Pomonatempel des Geheimen Rates von Oesfeld auf dem Pfingstberg.

4.11.1805
Schwur von Zar Alexander I. im Beisein von König Friedrich Wilhelm III. und von Königin Luise, am Sarg von Friedrich II. in der Gruft der Garnisonkirche in Potsdam. In Potsdam waren zuvor Verhandlungen über ein Bündnis von Preußen und Russland gegen Napoleon geführt worden. Die Verhandlungen endeten am 3.11.1805 mit der Unterzeichnung des Vertrages von Potsdam.

2.5.1810
Treffen von Luise und Hardenberg auf der Pfaueninsel bei Potsdam.

Mai/Juni 1810
Der Ausbruch ihrer Krankheit, Folge einer nicht auskurierten Typhusinfektion von 1807, bewegt Luise zum Aufenthalt in Potsdam. Zuweilen sah man sie vor dem Schloss Sanssouci sitzen, meist unter den Laubengängen auf der Terrasse. Dort hielt sie auch ihre Teestunden ab, ein irreführender Name insoweit, als Luise bei diesen Gelegenheiten zumeist Stettiner Bier trank. Am 21. Juni 1810 fährt das Königspaar von Potsdam nach Charlottenburg und dann weiter nach Berlin.

25.6.1810                        Abreise Luises nach Neustrelitz

19.7.1810                        Luise verstirbt in Hohenzieritz

25. – 27. 7.1810             Überführung nach Berlin

30. 7.1810                        Beisetzung im Berliner Dom

23.12.1810
Letzte Ruhestätte im Mausoleum des Parks vom Schloß Charlottenburg

 

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